2008

November 10th, 2008

Tja, nun ist das neue Jahr schon wieder zwei Wochen alt und ich komme ebenso wenig wie im letzten zum bloggen. Wie dem auch sei: Etwas verspätet, aber ich wünsche allen Lesern ein frohes, gesundes und erfolgreiches 2008!

A propos erfolgreich: Ich habe mir mal die aktuellen Statistiken vom Comicwerk und von der Alina-Fox-Seite angesehen und bin regelrecht begeistert vom weiter steigenden Zuspruch! Auf beiden Seiten ist eine Steigerung der Besucherzahlen um glatt das Doppelte zu vermerken. Das gilt übrigens für jedes Jahr, seit bestehen beider Seiten. Oder um genau zu sagen: Beim Comicwerk hatten wir 2007 158710 unterschiedliche Besucher (2006: 77682) und bei Alina waren’s 55417 (2006: glatte 21000), was ich auch nicht schlecht finde, wenn man bedenkt, dass sich die Seite ausschließlich mit einer Figur beschäftigt (und dann auch noch meiner, Gott bewahre)…

Was ich mir jetzt noch wünschen würde für das neue Jahr sind zwei Dinge: Zum einen, dass Ihr da draußen ein wenig mehr Eure Stimme erheben würdet (ich weiß, hier im Blog ist es schwierig, wegen der WordPress-Anmeldung, aber der SPAM-Müll…), damit ich weiß, respektive wir wissen, was wir richtig machen, was wir falsch machen, was Ihr gerne sehen würdet und über die obligatorische Lobhudelei freuen wir uns ebenfalls.
Zum anderen würden vor allem die von uns sich tierisch freuen, die Ihre hart erarbeiteten Mäuse in das ein oder andere gedruckte Comicprojekt gesteckt haben, wenn Ihr uns in unserer Arbeit unterstützen würdet, indem Ihr uns das ein oder andere gedruckte Comic abnehmt. Auf den Messen klappt das ja schon ganz gut, aber online scheint das etwas schwieriger zu sein. Das Problem an der Sache ist nun aber, dass wir mit unserer Arbeit, die Euch ja soweit zu gefallen scheint, der Statistik nach zu urteilen, nicht weitermachen können, wenn wir die Dinger nicht loswerden. Ohne unnötig jammern zu wollen, möchte ich doch sagen, dass das Prinzip eigentlich ein ganz einfaches ist:

Jemand kauft ein Heft für schlappe drei Euro und ihm oder ihr gefällt das und er oder sie sagt es nur einer Person weiter. Diese Person kauft ebenfalls nur ein Heft und sagt es weiter. Das müsste sich eigentlich recht schnell potentieren. Ich meine, die dusseligen Pyramidenspiele funktionieren ja auch so. Und da zahlt man letztendlich nur, ohne was dafür zu bekommen. Bei uns bekommt Ihr immerhin ein Heft, eine Zeichnung, eine Unterschrift und ‘ne liebe E-Mail. Ganz abgesehen von einem Hauften Comics im Internet, die völlig für Lau gelesen werden können.

Na, wenn das nichts ist.

Ansonsten arbeite ich wie besessen an der Alina-Story “Das Manuskript von Sarteano“, damit ich die noch in diesem Jahr in den Druck bekomme. Wie wahrscheinlich das ist, kann ich leider momentan noch nicht sagen, da erst 16 Seiten fertig sind und ich das Ding spätestens Ende Februar abgeben sollte. Wenn da nicht der Haufen anderer Arbeit wäre…

Ich halte Euch auf dem Laufenden, okay?

Gruß
Daniel

Eine Einladung

November 10th, 2008

Wünsche wohl geruht zu haben!

Damit meinte ich nicht Euch, liebe Leser, sondern diesen Blog, in dem seit nunmehr knapp 12 Wochen nix mehr passiert ist. Ich hatte zwar mit dem Gedanken gespielt den einen oder anderen Text zu schreiben, allein die Zeit war mir nicht gegeben.

Ist sie auch immer noch nicht, aber dafür habe ich mal wieder einen merkwürdigen Brief bekommen, den ich Euch nicht vorenthalten will:

Ein gewisser Horatio lädt mich per Karte mit Marienkäfern vorne drauf zu seinem Geburtstag ein am 26. November um 15:30 Uhr in Zimmer 217.
Ich freue mich ja immer tierisch, wenn mich jemand einlädt, blöd ist nur… ich kenne keinen Horatio. Oder vielmehr, die einzigen Horatios, die ich kenne (Hornblower, Nelson, der Kumpel vom ollen Hamlet), sind bereits seit ein paar Tagen nicht mehr unter uns und da wäre eine Feier vielleicht etwas unangemessen.
Scheinbar bin ich aber nicht der Einzige mit einer solchen ominösen Einladung auf dem Düsiblog und auch bei Azrael gab es solche Karten…

Let the games begin, sag ich da einfach mal!

Gruß
Daniel

Ich habe der Welt momentan nix zu sagen…

November 10th, 2008

Schönen guten Tag auch!

Wie der Titel dieses Beitrages ja schon sehr deutlich macht, fehlen mir seit einigen Wochen sowohl Themen als auch die Zeit, um hier was zu bloggen. Tut mir leid…

Ich bin gerade dermaßen in alle möglichen Dinge eingebunden (die neue Alina-Story, die Uni, neue Aufträge, um nur ein paar zu nennen), dass ich es wirklich als ausgesprochen schwierig erachte, mich hier regelmäßig zu melden (als ob das was Neues wäre…).

Trotzdem hier ein paar neue Informationen:
1. Der zweite Teil der neuen Alina-Story “Das Manuskript von Sarteano” ist gut auf dem Weg und wird hoffentlich innerhalb der nächsten ein oder zwei Monate fertig werden. Ich bin allerdings schon mächtig gespannt, ob ich das nächste Heft zeitnah für den Druck im Januar fertig bekomme.
2. Drüben auf www.comicwerk.de gibt es eine neue LOA-Ausgabe, die Ihr Euch dringend mal ansehen müßt!
3. Da ich gerade wieder 345 Spam-Kommentare löschen musste, habe ich die Kommentar-Einstellungen jetzt so vorgenommen, dass man sich anmelden muss, wenn man etwas schreiben möchte. Nun weiß ich auch, dass dadurch noch weniger Leute schreiben werden (nicht, dass so übertrieben viele bisher geschrieben hätten… *räusper), aber mir gehen die Angebote, heute Abend noch realen Sex zu haben, meinen Schwanz vergrößern zu lassen, Wunderdrogen zu konsumieren und diverse merkwürdige Seiten zu besuchen sowas von unglaublich auf die Nüsse, dass ich mich dazu entschlossen habe, dem einen Riegel vorzuschieben.
4. Auch ein hübscher und informativer Blog, den Ihr Euch mal ansehen solltet (auch weil er weitaus häufiger aktualisiert wird), ist der meines Kollegen Jähling: http://dreadfulgate.blogger.de

Das war’s dann erstmal wieder. Falls mir wider Erwarten doch noch was einfällt, kommt’s umgehend hier rein!

Gruß
Daniel

Aus großer Dreistigkeit folgt große Enttäuschung

November 10th, 2008

Seid gegrüßt, liebe Leser!

Mein Kollege Max Jähling wies mich darauf hin, dass ich schon wieder ewig nichts geschrieben habe und da mein Körper sich gerade in krankheitsbedingtem “Tilt”-Modus befindet, habe ich lange mit mir gehadert, etwas aufs virtuelle Papier zu bringen. Allerdings habe ich letzten Montag mir die letzten, nicht von der Erkältung gesprengten Synapsen aus dem Hirn gezwirbelt, indem ich wider besseren Wissens in “Spider-Man 3″ gegangen bin. Böser Fehler. Und hier kommt auch warum:

Ich weiß wirklich nicht, wo ich anfangen soll mich zu beschweren. Es gibt so dermaßen viele Punkte, die dieses Machwerk zu einer absoluten Übergurke machen. Und dadurch, dass ich sowohl ein alter Spider-Man-Fan als auch ein Bewunderer Sam Raimis bin, gepaart mit dem filmwissenschaftlichen Hintergrund, fällt es mir auch nicht leicht, das alles objektiv zu betrachten. Aber vielleicht fange ich genau mit dem letzten Punkt an.

Rein filmisch ist “Spider-Man 3″ ausgesprochen langweilig. Ein wie auch immer geartete Handschrift irgendeines Regisseurs (und schon gar nicht eines Sam Raimi) ist nicht erkennbar. Die ersten paar Minuten sind dermaßen schnell geschnitten, dass der Zuschauer absolut nichts sehen kann. Meine etwas bösartige Vermutung ist, dass es den Computerheinis wieder nicht gelungen ist, Spider-Man so zu animieren, dass er auch nur ansatzweise nicht nach Computeranimation aussieht, weswegen das im Schnitt gerichtet werden musste. Der Film wird danach zwar langsamer, kriecht und plätschert aber auch nur vor sich hin. Da ist kein Konzept in Sicht.

Es ist mir schon klar, dass sich ein Comic nicht eins zu eins übertragen läßt (nicht einmal Sin City ist das gelungen, doch dazu mehr ein anderes Mal) und im ersten Teil haben sich die Filmschaffenden die ein oder andere Freiheit erlaubt, die innerhalb des Films auch irgendwie funktionierte. Da der Zweite darauf aufbaute, war eine gewisse, innere Logik erkennbar, mit der ich durchaus leben konnte. Doch im dritten Teil ist absolut nichts mehr aus den Comics übrig geblieben und die Logik aus den ersten beiden Teilen wirkt bestenfalls bemüht. Trotz des Wissens, dass die Filme eben ein anderes Medium mit anderen Regeln sind, ärgern mich diverse Dinge als Spider-Nerd, als da wären:
Das schwarze Spider-Kostüm hat niemals den Wirt “böse” werden lassen oder irgendwelche versteckten psychischen Eigenschafften geweckt, vielmehr hat es die eh schon vorhandene Kraft potenziert und mit Peter Ausflüge veranstaltet, während der schlief,
Eddie Brock war im Prinzip das, was aus Flash Thompson geworden wäre, hätte der nicht eine 180-Grad-Wendung vollzogen - und nicht der Typ aus den “Wilden Siebzigern”
Sandman ist nicht der Mörder von Onkel Ben, verdammt!
Gwen Stacy war keine naive und irgendwie nervige “other woman”
Soooo schwer war es für Peter und Mary Jane eigentlich nicht, zusammen zu finden
Die New Yorker lieben Spider-Man nicht und würden ihm auch nicht den Schlüssel zur Stadt geben
Bis zum unseeligen Civil War kannten nur eine Handvoll Leute Spideys Identität - hier nimmt er alle 2 Minuten seine Maske ab…

Es gibt noch viele Dinge mehr, die mich ernsthaft stören an diesem Film. Zum Beispiel die riesigen Löcher in der Handlung: Warum zum Henker denkt Peter, dass es eine gute Idee ist, ausgerechnet in einer Kirche neben einer Glocke sich das Kostüm auszuziehen? Warum kann Dr. “Die Echse” Connors nach einem beiläufigen Blick auf den schwarzen Rotz sofort eine Exposition über Symbionten geben (als seien diese eine bestimmte Spezies und nicht Organismen, die mit anderen eine Beziehung eingehen)? Warum kann Peter überhaupt diesen winzigen Rotz zum guten Doktor bringen, wenn er nicht einmal weiß, dass da was auf seinem Kostüm ist (tatsächlich stellt er nicht ein einziges Mal die Frage, warum sein Anzug auf einmal schwarz ist, er sieht den kleinen Krabbler auch nicht und wenn er das Kostüm in den Koffer legt, ist es immernoch ein Kostüm)? Warum zur Hölle sehen die Hauptdarsteller so scheiße aus (ich meine, in “Marie Antoinette” konnte man die Furchen in Kirsten Dunsts Gesicht auch unter einer 30 Zentimeter dicken Schicht aus Make Up verstecken und trotz Eliminierung von Toby Mcguires Avocado-Form hat der Mann ein Doppelkinn vom Feinsten)?

Klar, der Film hatte auch ein paar Highlights: Jeder Auftritt von J. Jonah Jameson war großartig und Bruce Campbell in seinem Cameo als französischem Maitre D’ war sein Geld wert. Ansonsten allerdings gepflegte Langeweile und tief empfundene Abscheu auf ganzer Linie.

Das Gemeine an der Sache ist, dass ich vom ersten Teil überraschend angetan war und mich der zweite wirklich begeisterte. Spätestens nachdem Kollege Guido und ich uns für das MAD-Magazin mit dem dritten auseinander setzen mussten, war mir klar, dass “Spider-Man 3″ einigermaßen schlecht werden musste. Dennoch bin ich ohne positive oder negative Erwartung hineingegangen - ich wollte mich in erster Linie unterhalten lassen. Schlimm, dass ich dennoch enttäuscht wurde. Oder bestätigt, je nachdem.

Danny Elfman wollte nach “Spidey 2″ nicht mehr mit Sam Raimi zusammenarbeiten. Trotzdem ist der Film voll mit seinen Themen und Musikstücken. Im Vorspann heißt es “Major Themes by Danny Elfman” oder so ähnlich und dann “Score by irgendwem”. Im Nachspann taucht Elfmans Name dann auch fünf bis sechsmal auf. Ich halte das für symptomatisch für den ganzen Film.

Der Vollständigkeit halber kann man sich die Gurke schon mal ansehen, aber vielleicht lieber auf DVD und dann aus einer 24-Stunden-50-Cent-pro-Film-Videothek.

Es war wirklich nicht schön und es tat ein bisschen weh…

Gruß
Daniel

Plagiate etc.

November 10th, 2008

Wat’n? Schon wieder ein Monat rum?
Okay, das sind jetzt lahme Ausreden, aber ich hatte im Zuge der Leipziger Buchmesse und des neugestarteten Semesters echt viel umme Ohren…

Wie dem auch sei, heute hab ich mal wieder einen Grund, mich hier auszulassen.
Scott Kurtz hat vor ein paar Tagen auf seiner Seite www.pvponline.com auf einen Fall hingewiesen, bei dem ein Künstler den Cartoon
eines anderen Zeichners en detail abgekupfert hat.
Nun bringt mich das ein Wenig ins Grübeln und das möchte ich Euch nicht vorenthalten…

Eins vorweg: Plagiate sind scheiße. Wenn jemand sich des Werkes anderer bemächtigt und behauptet, es sei von ihm, geht das mal gar nicht. Dummerweise kann man das so selten auch wirklich eindeutig aufweisen, denn selten ist es so klar wie in dem Beispiel des Kollegen Kurtz.
Häufig kommt es vor, dass die Leute lediglich an etwas erinnert werden, beim Betrachten von Filmen, Comics etc. Da kann ich das ein oder andere Liedchen von singen.
Wenn ich nur einen Cent hätte pro Messebesucher, der (oder die) beim Anblick von Alina Fox einen Kommentar in Richtung Lara Croft abgegeben hätte, wäre ich ein reicher Mann. Nun wird aber dem aufmerksamen Leser aufgefallen sein, dass Alina mit Lara erstaunlich wenig gemein hat, sowohl im Charakter der Figur als auch im Aussehen (wo bitte hat Alina denn einen langen gepflochtenen Zopf und hüpft in Shorts durch die Gegend?) und in den Stories. Dennoch kann ich durchaus verstehen, wenn jemand sich an die Art der Darstellung erinnert fühlt (ganz abgesehen davon, dass sich Tomb Raider arg an Indiana Jones orientiert, wenigstens zu Beginn). Allerdings sind mir seit der Entstehung Alinas (an etlichen Stellen habe ich bereits darauf hingewiesen, dass diese Entstehung stattfand, bevor ich was von Lara mitbekam) doch diverse Actionheldinnen (gerne auch Diebinnen) mit kurzen, schwarzen Haaren und in Leder/Lack/Latex gekleidet aufgefallen (beispielsweise in dem Spiel “Stolen” und in der Filmversion von Aeon Flux). Das ist nämlich auch ein weiterer Punkt in der Diskussion: Es kann durchaus vorkommen, dass mehrere Leute ähnliche Einfälle haben. Wie gesagt, in dem von Scott Kurtz beschriebenen Cartoon ist die Sache wesentlich deutlicher.

Was auch wirklich daneben ist, ist das Verwenden von Werken anderer (solange es nicht im künstlerischen Rahmen ist und das neugeschaffene Werk dominiert). Hier in Berlin gibt es zum Beispiel eine Imbissbude, an der etliche (schlecht gescannte) Zeichnunge aus “Danger Girl” hängen und zum Currywurstfressen inspirieren sollen und ich persönlich glaube nicht, dass Mr. Campbell davon irgendetwas weiß, zumal eine Imbissbude ja nicht unbedingt der natürliche Lebensraum dieser Figuren ist.

Blöd an der Sache ist, wenn das Plagiat mehr Erfolg hat (oder einfach lauter herausgeschrieen wird) als das Original. Auf einmal ist man nämlich selbst in Erklärungsnotstand. Wenn jetzt - um noch einmal bei meiner Serie zu bleiben - eine große Firma Alina eins-zu-eins abkupfern würde und damit einen Haufen Geld machte, sähe ich ziemlich alt aus. Potentielle Leser würden nur das große Ding kennen und mich für den Abkupferer halten - da nützt es dann auch wenig, wenn ich beteure, dass es die Figur schon seit 10 Jahren gibt.

Nun versteht mich nicht falsch. Es ist wahnsinnig schwer, etwas wirklich neues zu schaffen. Aber Inspiration ist okay, sie darf halt nicht den eigenen Gedanken erdrücken, so dass das neue Werk “einfach nur nachgemacht” ist.

Zum Abschluss hier noch eine kleine Anekdote.
Als ich das Cover für den dritten Teil vom “Tödlichen Kristall” machen wollte, schlug mein Kollege Guido vor, Alina könne doch darauf halb schräg von der Seite zu sehen sein, wie sie gerade ihre Armbrust hinter dem Rücken hervor holt und dabei den Leser unter dem Arm hindurch ansieht. Fand ich ‘ne gute Idee und das auch mal skizziert. Mir kam dann allerdings noch ein anderer Einfall und der wurde
dann letztlich das Cover.
Als “Aeon Flux” in den Kinos startete, sah ich das Filmposter auf einer Zeitschrift. Darauf zu sehen war Charlize Theron mit ihren kurzen, schwarzen Haaren, halb schräg von der Seite zu sehen, wie sie gerade ihre Pistole hinter dem Rücken hervor holt und dabei den Betrachter unter dem Arm hindurch ansieht.

Na so’n Glück, dass ich das nicht gemacht habe. Die Sprüche der Messebesucher kann ich mir gut vorstellen…

One down, two to go

November 10th, 2008

‘Nabend!

So, bin gerade wieder zurück von der Comicbörse im Böcklerpark. War auch recht nett da - ist halt immer ein bisschen wie ein Familientreffen.
Mit im Gepäck hatte ich natürlich die neue Alina-Ausgabe und außerdem etwas, von dem ich noch gar nicht berichtet habe:

Slacker unlimited #2!

Richtig gelesen! Die allseits beliebte Serie, die niemand kaufen, will hat es nach nur drei Jahren auch auf eine zweite Ausgabe gebracht!
Da dieses Heft aus mir nicht bekannten Gründen wie Blei in den Regalen liegt, hatte ich eigentlich nicht vor, es fortzusetzen. Nun sind aber auf den letzten Messen doch erstaunlich viele Leute auf mich zu gekommen und fragten mich, wann und ob denn eine Nummer 2 erscheint.
Und das finde ich persönlich am merkwürdigsten: Kaum einer kauft mir den Kram ab, aber die, die es doch taten und die Slackers auch lasen, waren scheinbar recht begeistert. Was ist das denn?
Auf jeden Fall ist diese Ausgabe ein ziemlicher Rekord für mich, denn von der Konzeption bis zum fertigen Heft hat es gerade mal vier Tage gedauert. Am Mittwochabend setzte ich mich hin und fing an es zu planen und zu zeichnen, am Donnerstag zeichnete ich es zuende und textete alles, Freitag ging’s ans Layouten und Samstag war’s gedruckt, gefaltet und geheftet. Fand ich schon nicht schlecht.
Der Grund, warum es nun doch ein neues Heft gibt ist folgender: Bei mir hat sich ‘ne Menge Frust angestaut (nicht zuletzt übrigens, weil hier, obwohl laut meiner Statistik genug Leser aufkreuzen, keiner schreiben mag) und der musste irgendwie raus. Am Besten funktioniert das bei mir, indem ich mich darüber lustig mache und -schwupps- kamen mir diverse Slackers-Gags in den Sinn.
Ein weiterer Grund ist natürlich auch, dass ich mich auf diese Weise erfolgreich um meine nächste Hausarbeit drücken konnte.
Aber genau das muss ich jetzt in den nächsten Tagen nachholen. Und dann gibt es ja auch noch die Leipziger Buchmesse ab Mittwoch…

Irgendwas ist doch immer…

Jedenfalls könnte Ihr auch Slackers #2 im Alina-Shop bestellen, wie alle anderen Hefte eben auch. Das Heft hat 24 schwarz-weiß Seiten und Cover und Backcover in Farbe und kostet schlappe 3 Euro.

In diesem Sinne…
Gruß
Daniel

Neues Alina-Heft!

November 10th, 2008

‘Nabend zusammen!

Ich hatte es ja bereits einige Male angekündigt und nun ist es endlich soweit: Alina Fox - The Early Years ist soeben erschienen! Zum Jubiläum habe ich mir gedacht, es wäre schön zu sehen, wie all das angefangen hat. Also habe ich die ersten drei Kurzgeschichten so zusammengefasst, wie sie ursprünglich gedacht waren. Nachdem ich die Überarbeitung dieser Stories abgeschlossen hatte, fiel mir auf, dass die alten Seiten doch einen gewissen Charme haben und den will ich Euch nicht vorenthalten. Hier die Liste dessen, was Euch in dem neuen Heft erwartet:
drei Geschichten mit einmal 10 und zweimal 12 Seiten plus je einem Kapitel-Bild/Cover
4 Seiten Auszüge aus dem Skizzenbuch
Vorwort im “Fuchsbau”
Biographien von mir und von Alina
die Alina-Fox-Timeline, die Euch schildert, was wann in den letzten 10 Jahren passierte
die Alina-Fox-Chronologie, der Ihr entnehmen könnt, in welcher Reihenfolge die Stories spielen
die Ausgabe ist auf 100 Stück limitiert und per Hand numeriert - es werden definitiv nicht mehr Ausgaben produziert!
Cover und Backcover in Farbe, Inhalt (48 Seiten) in schwarz/weiß
das alles für nur 7 Euro!

Diese Jubiläums-Special-Edition könnt Ihr über diesen Link bestellen: Alina Fox Store

Die Hefte werden natürlich auch mitkommen auf die Leipziger Buchmesse, wo wir vom Comicwerk die vollen vier Tage signieren werden.
Wir werden am Stand der Mantaboards stationiert sein und im Signierbereich (Halle 2, Stand D700) zu diesen Zeiten anzutreffen sein:

Donnerstag, 22.03.07:
10:00 - 12:00 Uhr Daniel Gramsch
14:00 - 16:00 Uhr Guido Neukamm
16:00 - 18:00 Uhr Marika Herzog

Freitag, 23.03.07:
10:00 - 12:00 Uhr Guido Neukamm
14:00 - 16:00 Uhr Marika Herzog
16:00 - 18:00 Uhr Daniel Gramsch

Samstag, 24.03.07:
10:00 - 11:00 Uhr Marika Herzog
13:00 - 15:00 Uhr Daniel Gramsch
15:00 - 17:00 Uhr Guido Neukamm und Marika Herzog

Sonntag, 25.03.07:
11:00 - 13:00 Uhr Marika Herzog und Guido Neukamm
15:00 - 17:00 Uhr Daniel Gramsch

Bevor wir jedoch nach Leipzig ziehen, machen wir noch den Böcklerpark in Berlin-Kreuzberg unsicher! Dort findet am Sonntag, den 18. März 2007 von 10 - 16 Uhr die Comic-Sammler- Börse der Incos statt und wir werden den gesamten Zeitraum über auf der Bühne signieren.

So, das war’s erstmal mit den neuesten Infos. Ich hoffe mal, dass ich vor der LBM noch einmal dazu komme, hier was zu schreiben…

Gruß
Daniel

Lazy bones

November 10th, 2008

Tach auch!

Wie mir gerade voller Schrecken auffiel, ist schon wieder über ein Monat ins Land gegangen, in dem ich nichts hierher geschrieben habe. Das muss ich stante pede ändern.

Ist auf jeden Fall witzig, wieviel Müll sich hier ansammelt in so kurzer Zeit. Ich musste, bevor ich anfing zu schreiben, erstmal 100 (in Worten: ein hundert) Spams löschen. Und die sind auch noch so dusselig…

Nun denn, was habe ich so getrieben in den letzten Wochen? Vor allem recht viel gearbeitet.
Für das Fortuna-ARG hatte ich nicht wirklich Zeit (genauso wenig wie für den Fuchsbau hier), da ich mit meinem Kollegen Guido eine Spider-Man-Parodie für das MAD-Magazin fertigstellen musste, nochmal an die neue Alina-Fox-Ausgabe ranmusste, bevor sie gedruckt wird und zwei LOA Ausgaben für das Comicwerk vorbereiten musste. Und dann gibt’s ja demnächst noch die Leipziger Buchmesse, die ebenfalls organisiert werden muss.

Das dollste allerdings ist die neue Alina-Story, an der ich gerade sitze. Ich habe mich nämlich von Guido dazu überreden lassen, die Inks diesmal wegzulassen und direkt auf die Bleistiftzeichnungen die Farbe zu machen. Das sieht zwar recht hübsch aus und gibt den Seiten eine tolle Dynamik, die ich mit der Tusche so nie hinbekommen hätte, dummerweise brauche ich aber auch etwa dreimal so lange für die Farbe seither. Sicher, dafür kommt die Zeit fürs inken nicht dazu -eine Arbeit die mir eh keinen großen Spaß macht- aber anstrengend ist das schon. Ich denke dennoch, dass der Effekt am Ende sich hervorragend machen wird. Ich hatte das auch schon einmal ausprobiert bei meiner Zeichnung für die 5-Jahre-Comicwerk-Ausgabe vom LOA: Conny van Ehlsing.

Naja, jetzt habt Ihr so einen leichten Überblick und ich hab mal wieder einen neuen Eintrag hier…

Gruß
Daniel

One pill makes you larger…

November 10th, 2008

…and one pill makes you small.

Aloa, zusammen!

Wie Angie ja bereits in ihrem Kommentar schrob, hat sie eine Verbindung zwischen meinem goldenen Würfel und dieser Webseite entdeckt. Tja, sie ist in solchen Dingen einfach mal besser als ich, wie mir ja schon vom letzten Mal in Erinnerung blieb.

Sie ist der Meinung, dass es sich bei dieser Webseite um ein sogenanntes “Rabbit Hole” handelt (Begriffserklärung findet sich hier), daher auch der Titel dieses Textes, der direkt aus “White Rabbit” von Jefferson Airplane stammt (ein Lied, das im Abspann von “The Game” mit Michael Douglas und von David Fincher läuft).

Gleichzeitig erreichte mich eine E-Mail mit folgendem Inhalt:
Haben Sie einen goldenen Würfel erhalten?
Dann schauen Sie doch mal auf meine Seite.
Keine Angst - es kostet nichts.

Eine etwas schwierige Aussage, meiner Meinung nach, zumal ich ja nun ständig per E-Mail dazu eingeladen werde, in Online-Casinos mitzumachen (oder wahlweise auf meine geringe Penisgröße hingewiesen werde - abgesehen vom Nervfaktor der zwei Millionen Spammails empfinde ich sowas übrigens als geradezu beleidigenden Eingriff in jedermanns Intimsphäre und außerdem möchte ich mal den Trottel sehen, der auf sowas auch noch reagiert. Aber ich schweife ab…). Der E-Mail-Absender stammt auch von der von Angie ergoogelten Seite, was ihre Vermutung bestätigen sollte.

Nun denn. Auf ins Getümmel!

Go ask Alice, I think she’ll know…

Trari-Trara…

November 10th, 2008

Ich bin gerade aus der Uni zurück und freute mich den ganzen Weg über, in meinem neuen PS2-Spiel zu den “Der Pate”-Filmen (zur offiziellen Spielseite)mein Imperium weiter auszubauen. Wie immer auf dem Weg in die Wohnung leerte ich meinen Briefkasten und diverse lustige Dinge purzelten mir entgegen.

Zum einen natürlich die ungefragt dort abgegebenen Zeitungen, die sowieso kein Mensch liest, zum anderen das Mafia-Kochbuch, was ich aufgrund des oben genannten Spiels mir bestellt hatte und zum dritten einen merkwürdigen Brief.

Dieser Brief (ohne Absender) ist kein “Brief” im eigentlichen Sinne, will sagen, es ist kein geschriebener Text dabei, also quasi nur ein Umschlag (ich weiß, hätte ich auch gleich sagen können). Was allerdings in dem Umschlag war ist folgendes:

ein kleiner, goldener (vielmehr golden angemalter) Würfel. An der Stelle, wo normalerweise die “1″ ist, befindet sich ein schwarz-weiß Bild von dem, was ich für eine Kuppel halte.
Hmm.

Der Umschlag selbst ist soweit uninteressant, da kein Absender darauf ist und ich auch nix auf dem Poststempel erkennen kann. Mit blauem Buntstift ist die Zahl “141″ daraufgemalt, von der Post, wie ich vermute.
Meine Adresse ist ebenfalls in blau gehalten, allerdings in Tinte. Die Schrift sieht recht kaligraphisch aus, beinahe Fraktur, aber nicht ganz. Also mit doppelten Strichen bei den großen Buchstaben und einem langgezogenem “s” und fehlendem Punkt auf dem “i”.

Alles sehr merkwürdig. Nun würde mich natürlich interessieren, ob jemand was darüber weiß…

Gruß
Daniel